Informationen über den Umbau der Kirche St. Johannes

Am vergangenen Sonntag wurde im Anschluss an den Gottesdienst die Innensanierung und Umgestaltung der St.Johannes-Kirche vorgestellt. Nach 10 Jahren Planung und Aufschub der Maßnahme sollen nun die Arbeiten im Mai diesen Jahres beginnen. Neben der notwendigen Sanierung des Innenraums wird es auch zu einer liturgischen Umgestaltung kommen. So wird der Altar nach „unten“ geholt und verschiedene Orte im Raum werden sich verändern. Auch hier wollen wir die Pläne gerne veröffentlichen. In der Kirche sind diese auch noch weiterhin – wie schon seit Monaten – zu sehen. Etwas mehr als ein Fünftel der Kosten muss die Pfarrei selber tragen. Die übrigen Mittel kommen aus Zuschüssen des Bistums Münster sowie der Denkmalförderung des Landes und des Bundes.

Wir werden Sie über den weiteren Verlauf der Maßnahme informieren.

Die St.Johannes-Kirche wurde im Laufe der fast 150jährigen Baugeschichte immer wieder umgestaltet und den jeweiligen liturgischen Gegebenheiten angepasst. Seit 1959 – also schon vor dem Konzil und den damit verbundenen Reformen – wurde das Innere durch den Künstler H.G. Bücker umgestaltet. Damals eine kleine „Revolution“ in Homberg. Jetzt – 62 Jahre später – steht eine neue Umgestaltung des Innenraums an, die die gemeinschaftliche Feier der Eucharistie mehr betonen und ein Versammeln „um den Altar“ ermöglichen soll.

Für das Innere der Kirche ist eine flexible Bestuhlung vorgesehen, die es erlaubt ganz unterschiedliche liturgische – aber auch kulturelle Angebote durchzuführen. Wortgottesdienste im Kreis – Bibelteilen – Treffen von Gruppen – Katechesen mit Kommunionkindern und Firmlingen – Platz für Aktionen und Ausstellungen – verschiedenste Konzerte und Aufführungen. Der Chorraum bleibt als „Bühne“ erhalten. Auch auf dieser Fläche können unterschiedlichste Angebote stattfinden, vor allem können dort Chöre und Musiker sehr gut musizieren.

Der neue Altar und das Ambo, aber auch die Stele für den denkmalgeschützen Tabernakel, den Osterleuchter, die Pieta und die Marienfigur werden aus den vorhandenen Materialien der alten Altäre und Podeste gefertigt.

Die Orgelempore wird neu verkleidet und seitlich verkürzt, so dass die Bögen der Kirche wieder besser zu Vorschein kommen. Die Orgel wird für die Bauzeit demontiert und generalüberholt. An der Orgelempore werden kleinere Sanierungsarbeiten durchgeführt.

Natürlich erhält die Kirche auch einen neuen Anstrich. Bei der neuen Farbgestaltung lehnen wir uns an die ursprüngliche Farbgebung der Kirche an und nutzen verschiedene Weiß und Grautöne sowie goldene Verzierungen. Ein Probeanstrich wurde bereits in der Nähe des Tabernakels durchgeführt und kann dort angesehen werden. Die Kirche wird heller werden.

Der historische Taufbrunnen wird in den Eingangsbereich der Kirche gesetzt um den Beginn des Weges als Christ in der Taufe zu erinnern. Für den Tabernakel wird ein neuer Platz im hinteren Bereich rechts ( wo jetzt die Pieta steht ) eingerichtet. Dort ist dann ein Ort des Gebetes und es werden einige der historischen Kirchenbänke aufgearbeitet und aufgestellt.

Die gesamte Elektrik , Beleuchtung und Beschallung wird erneuert. Das moderne Lichtkonzept sieht Pendelleuchten vor, die sowohl direktes als auch indirektes Licht geben. Ferner werden besondere Orte wie der Tabernakel, Heiligenfiguren usw. separat ausgeleuchtet.

Das ein dringender Sanierungsbedarf besteht ist seit vielen  Jahren sichtbar. Der Putz fällt an allen Seiten von den Wänden. Nachdem die Trockenlegung von außen und die Dacharbeiten durchgeführt wurden kann nun auch innen saniert werden.