Statement des Gemeindeausschusses Liebfrauen

Wir, die Mitglieder im Gemeindeausschuss Liebfrauen, nehmen mit Sorge die Veröffentlichungen aus der Gemeinde St. Peter zur Kenntnis. Uns ist wichtig, aus unserer Sicht zum konstruktiven und sachlichen Dialog beizutragen.
Dazu halten wir fest:
Wir engagieren uns bereits seit der Fusion für die gesamte Pfarrei St. Franziskus, z.B. mit gemeinsamer Pfarrwallfahrt „St. Franziskus unterwegs“, mit digitalen Fastenimpulsen, seit über einem Jahr mit wöchentlich 150 – 160 „Kirche to go“ Tüten, die von Mitgliedern des GA Liebfrauen und Mitgliedern des Seelsorgeteams persönlich verteilt werden, in alle drei Gemeinden.
Die stimmungsvolle Adventsstunde zu Nikolaus und die bewegenden, alternativen Gottesdienste in der Fastenzeit und Karwoche wurden für die ganze Pfarrei konzipiert. So gehen von uns zahlreiche Impulse für das wachsende Miteinander in der fusionierten Pfarrei St. Franziskus aus. Uns ist bewusst, dass ein Zusammenwachsen Zeit und viele weitere Aktionen braucht, aber wir sind überzeugt, dass uns das gelingen kann.
Wir fühlen uns durch das gesamte Seelsorgeteam in unserer Arbeit unterstützt.
Uns ist selbstverständlich bewusst, dass es zuweilen Kommunikationsschwierigkeiten seitens des Seelsorgeteams gab. Aber diese wurden erkannt, benannt und offen dargestellt.
Es gilt, die zukünftige Zusammenarbeit und Entscheidungsentwicklung transparent zu gestalten.
Die gewählten Gremien, Kirchenvorstand und Pfarreirat, nehmen ihre Aufgaben ernst und setzen sich für die Entwicklung der gesamten Pfarrei ein. Wir können verstehen, dass die Aufgaben für drei Gemeinden eine besondere Herausforderung darstellt. Aber wir wollen und müssen ja immer mehr zu St. Franziskus werden, also nach vorne orientiert sein und zu gemeinsamen Entscheidungen kommen.
Die Kommunikation über Mitglieder des Pfarreirates im Gemeindeausschuss gelingt sachlich und konstruktiv. Dabei wird der Pfarreirat auch über Ideen, Vorschläge und Fragen aus dem GA informiert.
Die Steuerungsgruppe unterstützt die Entwicklung eines zukunftsfähigen Immobilienkonzeptes für die Pfarrei St. Franziskus. Wir sind den Mitgliedern dankbar für ihre schwierige Arbeit.
Wir freuen uns über drei lebendige Kirchstandorte und hoffen, dass das gute Sanierungskonzept für St. Johannes zügig umgesetzt werden kann.
Für St. Peter wünschen wir uns ein tragfähiges und zukunftsweisendes Raumkonzept, welches ergebnisoffen in der ganzen Pfarrei diskutiert wird. Das Resultat muss finanzierbar sein und besonders auch zukünftige Entwicklungen in den Blick nehmen. Die Diskussion dazu sollte aber sachorientiert und wohlwollend erfolgen, schließlich geht es uns allen um eine lebendige und vielfältige Pfarrei der Zukunft. Wir haben den Eindruck, dass Unterstellungen und Diffamierungen in Umlauf gebracht werden, die uns nicht weiterbringen. Auch nehmen wir wahr, dass an den gewählten Gremien vorbei Fakten geschaffen werden sollen. Es befremdet uns, wenn in einem derart komplexen Entscheidungsprozess einige die Sache auf den Abriss eines Gebäudes reduzieren.
Wir als Gemeindeausschuss Liebfrauen, sind zur fruchtbaren Zusammenarbeit mit allen Gemeinden und Gremien in geeigneter Form bereit. Einige Schritte dazu sind uns schon gelungen. Ein offener Dialog mit allen in der Pfarrei Engagierten liegt uns am Herzen, damit wir die Zukunft von St. Franziskus gemeinsam noch viel besser gestalten können.
Annerose Schmitz, Monika Petrasch, Claudia Tilch, Peter Wiatr, Ralf Lautenbach, Ute und Hans Dahmen, Beate Tadsen, Heinz Tepe, Helene Zimmermann